Antep Foods
E-MailAnrufenWhatsApp
Deutschland

White Label oder Private Label: der Unterschied bei Schokolade für eine deutsche Eigenmarke

In Deutschland heißt beides oft einfach <b>Eigenmarke</b> oder Handelsmarke, und viele Lieferanten lassen die Begriffe gern verschwimmen. Dabei beschreiben White Label und Private Label unterschiedlich viel Arbeit, unterschiedliche Mindestmengen und unterschiedliche Zeitpläne. Hier der praktische Unterschied – und wie die Hersteller in Gaziantep, mit denen wir arbeiten, beides handhaben.

Startseite / Blog / White Label und Private Label bei Schokolade sind nicht dasselbe: unterschiedlicher Aufwand, andere Mindestmengen, andere Termine.

White Label: das Produkt des Herstellers, Ihr Name

Ein White-Label-Produkt gibt es im Sortiment des Herstellers bereits. Rezeptur, Format und meist auch der Aufbau der Verpackung bleiben gleich; nur die Druckvorlage wechselt auf Ihre Marke. Deshalb ist die Mindestmenge niedriger und der Weg kürzer: Der Hersteller druckt Ihre Folie oder Faltschachtel nach Freigabe und fährt dieselbe Linie wie jede Woche. Die meisten ersten Eigenmarken-Aufträge sind in diesem Sinn White Label, ganz gleich, wie der Käufer sie nennt.

Private Label: ein Produkt nach Ihrer Spezifikation

Beim Private Label ändert sich etwas im Inneren: Rezeptur, Füllung, Gewicht, Form oder eine Zertifizierungsanforderung. Der Hersteller muss entwickeln, testen und oft anders einkaufen. Die Mindestmenge je Linie steigt, und der Zeitplan enthält Musterrunden. Nicht jeder Betrieb bietet das an, und wer es anbietet, tut es nur für ausgewählte Linien. Wünscht ein Kunde einen Pistazienriegel mit anderer Fettbasis oder neuer Füllung, ist das Private Label; will er den bestehenden Riegel in eigener Folie, ist es White Label.

Was die Hersteller in Gaziantep anbieten

Die Betriebe, mit denen wir arbeiten, drucken Eigenmarken-Motive nach Freigabe auf ausgewählten Linien: gefüllter Riegel, Pistazientafel, Cups, Gläser mit Pistazienaufstrich, Lokum in Schachteln und Dragee-Packungen für den Einzelhandel. Rezepturänderungen sind auf einigen Linien möglich, wenn der Hersteller sie bestätigt. In beiden Fällen steht die Mindestmenge je Linie im Angebot, der Hersteller wird genannt, und gedruckt wird beim Hersteller. Wir sind der Exporteur, nicht das Werk. Einen Überblick gibt die Seite Eigenmarke für Deutschland.

Die Verantwortung wandert nicht mit dem Namen

Was auch auf der Packung steht: In der EU ist der Lebensmittelunternehmer, unter dessen Namen die Ware in Verkehr kommt, für das Etikett verantwortlich – bei einer Eigenmarke also Sie oder Ihr Importeur. Der Hersteller liefert Zutaten, Allergene und Nährwerte, Sie geben die Druckvorlage frei, der Hersteller druckt. Läuft ein Überzug mit Fettglasur, darf er nicht Schokolade heißen; das klärt sich vor dem Druck. Wer die Ware erstmals verpackt in Deutschland in Verkehr bringt, übernimmt auch die Pflichten aus dem Verpackungsgesetz. Zertifikate bleiben auf den Namen des Herstellers. Ein Lieferant, der Zertifikate auf Ihren Namen anbietet, bietet etwas an, das es nicht gibt.

Druckvorlage, Zeitplan und Musterrunde

Beim White Label ist die Reihenfolge kurz: Der Hersteller schickt die Stanzkontur der Verpackung, Sie liefern die Druckvorlage, der Hersteller erstellt einen Andruck und druckt nach Freigabe, die Linie läuft im nächsten geplanten Fenster. Beim Private Label kommt zuerst die Musterrunde: Der Hersteller fertigt ein Labormuster der geänderten Rezeptur, Sie geben frei oder korrigieren, und erst dann geht es an die Verpackung. Jede Runde kostet Wochen. Wer zum Weihnachtsgeschäft starten will, plant Private Label deutlich früher als White Label.

So fragen Sie an

Nennen Sie die Linie, das Format und ob Sie das bestehende Produkt in Ihrer Gestaltung wollen oder eine Änderung im Inneren. Innerhalb von zwei Arbeitstagen kommt ein schriftliches Angebot in US-Dollar, als FCA Gaziantep, FOB Mersin, CIF oder DAP, mit Hersteller, Mindestmenge je Linie und Zeitplan für Druck oder Entwicklung. Preise stehen nicht auf der Website. Muster der bestehenden Linie gehen zuerst heraus, kostenlos aus der laufenden Produktion, den Versand tragen Sie.

Was ist je Stück günstiger, White Label oder Private Label?

White Label, weil der Hersteller eine bestehende Linie fährt; eine Rezepturänderung bringt Entwicklungsaufwand und eine höhere Mindestmenge. Konkrete Zahlen stehen im schriftlichen Angebot, nicht auf der Website.

Kann eine Marke mit White Label beginnen und später zu Private Label wechseln?

Ja, so machen es die meisten: Der erste Auftrag prüft den Absatzweg mit dem bestehenden Produkt in Ihrer Gestaltung, der zweite ändert, was drin ist.

Wer druckt die Verpackung?

Der Hersteller, nachdem Sie die Druckvorlage freigegeben haben. Wir liefern die Daten, die Ihr Etikett braucht; Zertifikate bleiben auf den Namen des Herstellers.